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SEMINAR MIT VILMA PINEDO


 „Die Ahnen der Hanaq Pacha“

Termin:

04.-05.11.2023 von 09:00-ca.17:00 (kann auch länger werden)

Preis: € 300,-

Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Wenn man nachts in den höchsten Bergen der Anden nach oben schaut, sieht man eine große schwarze Narbe am Himmel, umgeben von Sternen und Staubwolken. Seit alters her nennen die Andenbewohner diese Narbe den „Hanaq Pacha Mayu", den Fluss in der Oberwelt.

​Den Strom des Flusses hinunter fließt das Leben in seinen vielen Formen: der Mond, die Sonne, die Sterne und die himmlischen Tiere, von denen eines die „Yakana" ist, das Lama am Himmel.

 Jedes Mal, wenn der Tag anbricht, steigt das Lama vom oberen Fluss hinunter zu den Gewässern an der Erdoberfläche, wo es seinen Durst löscht, indem es aus den Meeren trinkt. Auf diese Weise verhindert sie, dass der Ozean die Küsten überflutet, gibt aber auch einen Teil des Wassers in Form von Regen an die Oberfläche zurück, der die schneebedeckten Berge, die Lagunen und die Flüsse speist. Sollte das Lama jemals vergessen, herunterzukommen, würde sich die Welt, wie wir sie kennen, dramatisch verändern.

​Durch Geschichten wie diese, Rituale und volle Hingabe verstehen die Völker der Anden, dass wir, um als Menschheit zu überleben, uns daran erinnern müssen, dass wir ein Spiegelbild der ewigen Zyklen am Himmel sind, die unsere Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit bestimmen.

 Oft suchen sie nach Zeichen des Schicksals in den Sonnenschatten, die tagsüber von den heiligen Felsen geworfen werden, oder im Mond- und Sternenlicht, das sich nachts in den Lagunen und Gewässern spiegelt. Der Himmel ist lebendig und schaut immer zu.


Die andine Heilerin Vilma Pinedo erzählt:

„Wenn wir lernen, die Energie von oben zu lesen und zu respektieren, kommen wir dem Verständnis unseres eigenen Schicksals näher. Wir müssen zwei Dinge erkennen: erstens, dass jeder von uns einen Stellarsamen in sich trägt. Zweitens, dass wir diesen Samen nähren müssen, indem wir ihn mit unserer persönlichen „Estrella" verbinden, einem Stern, der nicht nur am Himmel steht, sondern eine größere Lichtenergie außerhalb von uns ist, die uns im Leben leitet."


Wir werden zwei wunderschöne Tage verbringen, in denen wir direkt von der Meisterin, ihrer Philosophie und Praxis lernen, sowohl in einem gemütlichen Seminarraum, als auch bei einem Spaziergang in der Natur rund um den Attersee: wir besuchen Wälder, eine Lagune, einen Wasserfall und haben einen atemberaubenden Blick auf die schneebedeckten Berge des Höllengebirges.

Durch Opfer- und Reinigungsrituale, Meditation und das Erzählen von Geschichten erwecken wir in uns die Geister des Himmels in unseren oberen Energiezentren (den Hanansaya Ñawis), die die obere Welt mit der Welt der Oberfläche, unserem „Kay Pacha", verbinden.

Während wir tagsüber und nachts wandern, werden wir uns daran erinnern, wie wir den Stellarsamen in uns aktivieren und „Saminchay", den reinen Atem von Mama Killa, der Sonne, den Sternen und den Tierkonstellationen am Himmel empfangen können.


Programm

  •  Samstag 04.11.
  • 9:00 Uhr Treffpunkt am Seminarraum
  • Bildung von Fahrgemeinschaften und Weiterfahrt nach Weißbach
  • Wanderung zu den Mermaid Falls mit Zeremonie.
  • Ununchaska/ Verbindung und Segen mit dem fallenden Wasser.
  • Erste Aktivierung unseres „Hanansaya Ñawis"
  • Rückweg über die Tafelklaussee - Gruppen-Despacho-Zeremonie
  • Bildung von Fahrgemeinschaften und Weiterfahrt zur Gahbergkapelle
  • Qoyllur Saminchay/ Verbindung und Arbeit mit den Sternen bei Nacht.
  • ca. 21:00 Uhr Ende

 

Sonntag 05.11.

  • 9:00 Uhr Treffpunkt im Seminarraum
  • Auch an diesem Tag werden wir in der Natur sein, im Wald rundherum und uns mit unseren persönlichen Ahnen des Hanaq Pacha verbinden.
  • Jeder Teilnehmer wird sein eigenes Despacho für persönliche Anliegen mit den Ahnen machen.

 

Alle Zeitangaben sind ungefähre Angaben, da Vilma immer nach den Bedürfnissen der Gruppe sowie den vorherrschenden Energien der Umgebung, in der sie arbeitet, arbeitet. Je nach Wetterlage kann es auch zu Abweichungen im Seminarverlauf kommen.

 

Datum: 04./05.11 2023

Wo: Weyregg am Attersee, Österreich

Preis: € 300,-

Begrenzte Teilnehmerzahl

Hinweis zu der Veranstaltung:

Diese Veranstaltung wird über unseren Verein "Kuychichaka - Regenbogenbrücke: Verein zur Verbindung von Kulturen" organisiert und über ihn erfolgt auch die Anmeldung und Abrechnung.

Die Reise mit Vilma beginnt bereits 1 Woche früher


Seminarreihe „Die Ahnen der drei Welten“


Das Andenvolk wandert in den drei Pachas, den drei Welten. Ihre Körper bewohnen die Kay Pacha, die Weltder Oberfläche, dort wo es Täler Berge gibt aber ihr Bewusstsein ist gleichzeitig mit den beiden anderen Welten verbunden: der „Hanaq Pacha“, der oberen Welt sowie der „Ukhu Pacha“, der unteren Welt, die tief ins Innere der Erde reicht. Eine ständige Beziehung zur Ukhu Pacha im Alltag, während Zeremonien, Gebete und Feiern ermöglicht es ihnen, bewusst am größeren Rhythmus des Lebens teilzuhaben… denn wir alle sind Wesen dieser drei Welten.

 

„Die Ahnen der drei Welten“ ist eine dreiteilige intensive Seminarreihe mit der andinen „Hampeq" Heilerin Vilma Pinedo. In jedem Teil werden wir einen der drei Pachas und seine Ahnen verstehen lernen und uns durch Vilmas Geschichten, in der Gruppe durchgeführte Zeremonien, Gebete und Meditationen mit der Energie und den Lehren dieser spezifischen Welt verbinden.

 

Vilma wird uns auf dieser Reise behutsam begleiten, eine tiefe Verbindung zu den 3 Welten herzustellen. Dies könnte bedeuten, dass wir unsere westlichen intellektuellen Erwartungen außen vor lassen. Beim andinen Pfad geht es darum, zu lernen… auf subtile Weise auf die subtilen Welten zu hören.

Wer ist Vilma Pinedo?

Vilma Pinedo Sanches, ist meine mittlerweile wichtigste Lehrerin der spirituellen Tradition aus dem Hochland der Anden, und Mittlerin der Linie von Huascar, dem letzten Inka-Herrscher. Sie hat in mir die Leidenschaft für die Arbeit mit Despachos (Haywarikuys) geweckt. Vilma entstammt sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits einer langen Heiler und Paqolinie aus den Anden Ihre Großeltern, Don Benito Qoriwaman und Doña Natti Challayku sind hoch angesehene Paqos, Heiler und Schamanen, und sie wurde zu diesem Pfad berufen, bevor sie geboren wurde, als ihre Mutter während der Schwangerschaft mit Vilma vom Blitz getroffen wurde. Als Vilma vier Monate alt war, schlug wieder ein Blitz in ihrem Haus ein. Damals sagten ihre Großeltern, dass Vilma eine sehr wichtige Mission zu erfüllen habe. Sie wuchs in der Gesellschaft von hoch angesehenen Meisterschamanen auf und lernte von ihnen. Don Benito war ein Schüler von Don Manuel Pinta, einem Andenpriesters, dessen Macht so groß war, dass ein Berg im Cuzco-Tal nach ihm benannt wurde. Don Benito heilte Tausende von Menschen aus Cuzco und Umgebung, arbeitete bis weit in die Achtziger.

Vilma selbst ist eine begnadete Heilerin und gibt ihr Wissen in Form von Seminaren und Online-Teachings weiter. Sie hatte das Privileg, neben ihrer Muttersprache Quechua und Spanisch, auch Englisch zu lernen und damit erschließt sich ihr Wissen auch dem Westen leichter. Sie war schon früher in Europa und Amerika, um ihr Wissen weiterzugegeben.

Vilma hat eine besondere Verbindung zu den Apus, den Schutzgeistern ihres Landes und ihres Volkes. Zu ihnen gehören der große Apu Pachatusan, Apu Manuel Pinta und Apu Wiracochan.

Sie sprechen zu ihr und leiten sie bei ihrer Arbeit, weshalb sie als Vermittlerin der Ältesten gilt, die noch in den Bergen leben. "Sie sind Geister, die man nicht sehen kann, aber sie sehen dich und kümmern sich um dich", sagt sie immer.

Vilma ist ihrer Familie und den Heilmethoden, die sie von ihren Großeltern erhalten hat, sehr verbunden. Sie wurde berufen, den Dalai Lama bei seinem Besuch in Cusco zu begleiten und nutzt ihre Gabe als Werkzeug für Heilung, Frieden und Einheit.

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Volker Truckenthanner

Gahbergstraße 30

4852 Weyregg a. Attersee

0043 676/35 33 845