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DIE KOSMOLOGIE DER INKAS

Kausay ist der Grundbaustein allen Lebens und des gesamten Universums.

Alles besteht aus unerschöpflicher Energie, in der wir alle eingebettet sind.

Die übergeordneten Prinzipien, die Leben erst möglich machen, sind in der Inka Kosmologie, das weibliche Prinzip der Pachamama, die das Materielle im Universum repräsentiert und das männliche Prinzip des Wiracocha, der das befruchtende, nicht greifbare, göttliche Prinzip repräsentiert. Frei und etwas trivial übersetzt wird Pachamama als Mutter Erde und Wiracocha als Schöpfer bezeichnet.

Die Queros, die indigene Bevölkerung der Anden, sind die Nachfahren der Inka mit ihrer Muttersprache Qechua, aus der diese beiden Begriffe kommen.

Wie in anderen schamanischen Traditionen ist die der Inka sehr Naturverbunden und da alles erfüllt ist mit lebendiger Energie, spielen die Energien der Natur und des gesamten Kosmos eine große Rolle. Auch ermuntert die Inka Tradition sich mit der Geschichte der Inkas, ihren Mythen und Sagen zu befassen, um diese Spiritualität in ihrer Komplexität zu begreifen. Dies spiegelt sich bereits im Bild der drei Welten wider:


Die drei Welten der Inka Tradition unterteilt das Dasein und den Menschen mit allen Aspekten in drei Ebenen.


Obere Welt - Hanaq Pacha

…ist der Bereich von Wiracocha und der Platz, an der göttliche Funk jedes verstorbenen Menschen zurückkehrt. Hier befindet sich nur Sami und kein Hucha - die Bewohner der oberen Welt leben in Ayni. Im Menschen entspricht sie dem Über-Ich. Ihr Hüter ist Pachakutec, der neunte Inka-Herrscher und Gründer des Moderenen Inkareiches ab 1438 n.Chr. Er war Eroberer und siegreicher Feldherr, vergrößerte das Inkareich um das Gebiet rund um Cusco, was ihm letztlich seinen Quechua Namen Pachacutec Yupanqui, was Weltveränderer bedeutet.


Energien der Oberen Welt sind:

  • Tayta Inti - Vater Sonne
  • Mama Killa - Großmutter Mond
  • Ch’askakuna - Sterne


Mittlerer Welt - Kay Pacha

…ist der Bereich unseres menschlichen Daseins in der alltäglichen Realität. Hier gibt es sowohl Sami als auch Hucha, da wir Menschen sowohl in der Lage sind, Ayni zu praktizieren oder auch nicht. Im Menschen entspricht sie dem Ego. Ihr Herrscher, oder spiritueller Vertreter ist Quetzlacoatl, die gefiederte Schlange, ebenfalls eine sagenumwobene Figur vieler mesoamerikanischen Mythen.


Energien der mittleren Welt:

  • Die beiden Geburtsspirits Itu Apu (männlicher Geburtsspirit - Berg in der Nähe des Geburtsortes) und Paqarina (weiblicher Geburtsspirit - Gewässer in der Nähe des Geburtsortes)
  • Mama Cocha - Mutter des Wassers, aller Ozeane und Gewässer
  • Apus - hier sind damit Geister oder Spirits von Bergen gemeint, die, je nach Größe, eine Art Hierachie in Ihrer Zuständigkeit als Schutzgeist über Regionen haben und mit denen sich die Paqos verbinden können. Diese Apus können sowohl männlich als auch weiblich sein.
  • Die vier Winde
  • Süden - qollasuyu - repräsentiert durch die Schlange Sachamama
  • Westen - Kuntusuyu - repräsentiert durch den Puma Otoronqo
  • Norden - Chinchaysuyu - repräsentiert durch den Kolibri Siwan Q’ente
  • Osten - Antisuyu - repräsentiert durch den Kondor Apuchtin
  • Die vier Elementarkräfte der mittleren Welt
  • Feuer - Nina
  • Wasser - Unu
  • Erde - Allpa
  • Wind - Wayra


Untere Welt - Ukhu Pacha

…ist der Bereich, dessen Bewohner kein Ayni kennen. Hier befindet sich Hucha, alles ist schwer, dicht und schwierig. Im Menschen entspricht es der Schattenwelt, den trieben und Instinkten, aber auch den angelegten Talenten. Hüter der unteren Welt ist Huascar, der sagenumwobene 12. Herrscher des Inkareiches um ungefähr 1500 n.Chr.

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